Zukunft braucht Erinnerung – Tagesexkursionen Sommerferien 2020

Der Jugendring Dortmund plant in diesem Jahr ein erweitertes Sommerferienprogramm. Ein Teil dieses Angebotes sind Tagesexkursionen der Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung zu Orten Jüdischer Geschichte und Kultur. Ermöglicht werden diese Angebote mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW.

Für alle Exkursionen gilt:
-Ein kleiner Mittagsimbiss ist im Programm eingeplant. Dieser kostet euch nichts
-Die Teilnahme ist kostenfrei
-Wir bewegen uns in kleinen Gruppen
-Wir achten auf Abstände und Hygiene

Für die Exkursionen am 22.7. (Alte Synagoge Essen) und am 29.7. (Jüdisches Dortmund) gibt es noch wenige freie Plätze.
Anmeldung: https://bit.ly/BdESommer2020 

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Hilde Albrecht – Geheimagentin und Geliebte Oskar Schindlers

Ein Webinar mit Erika Rosenberg (Buenos Aires)
Dienstag 30. Juni 2020, 18:00 bis 19:30 Uhr
Webinarlink: https://meet.brandenburg.net/b/and-g27-vjm
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Erika Rosenberg berichtet: “Niemand kennt sie, nur Frau Schindler hatte mir von ihr teilweise erzählt. Es fiel mir sehr schwer über Brunhild Ottilie Albrecht Fossel zu recherchieren. Ihre Spur verlor sich in Mexiko.
Voriges Jahr kontaktierte mich ihr Neffe und nach langen Gesprächen ergänzte er die andere Hälfte der Geschichte.”
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„Carl Lutz und die Rettung ungarischer Juden vor dem Holocaust“

Ein Webinar mit Erika Rosenberg (Buenos Aires)
Dienstag 23. Juni 2020, 18:00 bis 19:30 Uhr
Webinarlink: https://meet.brandenburg.net/b/and-g27-vjm
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Ein raffiniertes System von Schutzbriefen und Kollektivpässen war es, das ihr Überleben ermöglichte. Seit dem Einmarsch der Wehrmacht im März 1944 waren die ungarischen Juden der Mordmaschinerie Adolf Eichmanns ausgeliefert. Doch im Sommer 1944 wurde das Glashaus, ein ehemaliges Büro und Wohngebäude in Budapest, zum Schauplatz dramatischer Ereignisse.
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Weil Hannelore Jüdisch war

Eine virtuelle Ausstellungsführung

Dienstag 16. Juni 2020, 18:00 bis 19:30 Uhr
Webinarlink: https://meet.brandenburg.net/b/and-g27-vjm
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Die Ausstellung “Weil Hannelore Jüdisch war” ist ein Projekt der AG gegen Rechts der Droste-Hülshoff-Realschule. Sie dokumentiert die Geschichte der Kirchlinder Familie Hayum. Die Jugendlichen haben diese Ausstellung mit ihren Lehrer*innen entwickelt und organisieren seit vielen Jahren Führungen für Gruppen jeder Altersstufe.

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„Oskar Schindler. Seine unbekannten Helfer*innen“

Ein Webinar mit Erika Rosenberg aus Buenos Aires

Dienstag 2. Juni 2020, 18:00 bis 19:30 Uhr
Webinarlink: https://us02web.zoom.us/j/87535927954
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Oskar Schindlers Geschichte wurde weltbekannt. Aber wer war dieser charismatische Mann wirklich? Schindler hatte den Mut über 1200 Juden vor dem sicheren Tod in den Gaskammern zu retten. Er brachte RM 2.640.000(26 Millionen Euro) auf, um diese Rettung zu verwirklichen. Doch ohne 32 mutige Helfer wäre er erfolglos geblieben. An sie wird hier erstmals erinnert.

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„Don Gilberto Bosques-Saldivar, ein unbesungener Held“

Ein Webinar mit Prof. Erika Rosenberg-Band aus Buenos Aires.

Dienstag 19. Mai 2020, 18:00 bis 19:30 Uhr
Webinarlink: https://us02web.zoom.us/j/85436586690
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Don Gilberto Bosques-Saldivar ist ein weiterer unbesungener Held dessen Geschichte sich Erika Rosenberg-Band widmet. In diesem Jahr wird sie leider nur virtuell unser Gast sein und über ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu „Don Gilberto Bosques-Saldivar” berichten.

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Antisemitismus? #nichtmitmir

…unter diesem Hashtag haben wir eine Aktion gegen Antisemitismus gestartet. Wir möchten uns besonders jetzt entschieden gegen alles stellen, was unsere demokratische Grundordnung untergraben will. Denn diese Strömungen sind oft der Anfang einer Gesellschaft in der Menschenrechte nicht mehr für alle gewahrt bleiben. Benutzt den Hashtag #nichtmitmir gegen Menschenhass, für die Demokratie und für eine Gesellschaft, in der wir uns alle gegenseitig schützen oder sendet uns euer Foto mit dem Schild “Antisemitismus? #nichtmitmir” und werdet ein Teil unserer Fotoaktion.

Antisemitismus? #nichtmitmir (PDF)

 

#8Mai2020

“Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.”

(Bundespräsdent Richard v.Weizsäcker am 8. Mai 1985)

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wurde an vielen Orten in Dortmund an den 75. Jahrestag der Befreiung erinnert. Auch die Botschafter*innen der Erinnerung beteiligten sich an mehreren Veranstaltungen.

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#Bittermark2020

Seit 2012 sind die Botschafter*innen der Erinnerung jedes Jahr am Karfreitag in der Dortmunder Bittermark aktiv. Mit ihrem Weg der Erinnerung und ihren eindrucksvollen Beiträgen bereichern sie das Gedenken an die Opfer der Karfreitagsmorde in Rombergpark und Bittermark. „Den Opfern ein Gesicht geben“ ist Leitmotiv ihres Engagements. Immer wieder erproben sie neue Formen des Gedenkens. Sei es das gemeinsame Erinnern mit französischen Jugendlichen oder die Kooperation mit Künstler*innen in Form von Tanz, Lyrik und Musik.

Auch im Jahr 2020 wurde der über 200 Opfer der Karfreitagsmorde gedacht. Dies geschieht im Internet. Seit dem 19. März erinnert der virtuelle Weg der Erinnerung an ausgewählte Opfer der Karfreitagsmorde. Zu sehen ist er bei Facebook und Instagram. Jeden Tag wird ein Mensch mit Foto oder Video und erläuternden Texten vorgestellt. Damit gaben sich die Botschafter*innen der Erinnerung aber nicht zufrieden. Deshalb entstand eine virtuelle Gedenkveranstaltung.

Ernennung

Gemeinsam ernannten Bürgermeisterin Jörder und Sophie Niehaus (Vorsitzende des Jugendring Dortmund) 35 junge Menschen zu Botschafter*innen der Erinnerung. Die Ernennung fand im Rahmen des Jahresempfangs des Jugendring Dortmund statt.

Mehr erfahrt ihr in einem Radiobeitrag von Klaus Lenser.