#Bittermark2020

Seit 2012 sind die Botschafter*innen der Erinnerung jedes Jahr am Karfreitag in der Dortmunder Bittermark aktiv. Mit ihrem Weg der Erinnerung und ihren eindrucksvollen Beiträgen bereichern sie das Gedenken an die Opfer der Karfreitagsmorde in Rombergpark und Bittermark. „Den Opfern ein Gesicht geben“ ist Leitmotiv ihres Engagements. Immer wieder erproben sie neue Formen des Gedenkens. Sei es das gemeinsame Erinnern mit französischen Jugendlichen oder die Kooperation mit Künstler*innen in Form von Tanz, Lyrik und Musik.

Auch im Jahr 2020 wurde der über 200 Opfer der Karfreitagsmorde gedacht. Dies geschieht im Internet. Seit dem 19. März erinnert der virtuelle Weg der Erinnerung an ausgewählte Opfer der Karfreitagsmorde. Zu sehen ist er bei Facebook und Instagram. Jeden Tag wird ein Mensch mit Foto oder Video und erläuternden Texten vorgestellt. Damit gaben sich die Botschafter*innen der Erinnerung aber nicht zufrieden. Deshalb entstand eine virtuelle Gedenkveranstaltung.

Ernennung

Gemeinsam ernannten Bürgermeisterin Jörder und Sophie Niehaus (Vorsitzende des Jugendring Dortmund) 35 junge Menschen zu Botschafter*innen der Erinnerung. Die Ernennung fand im Rahmen des Jahresempfangs des Jugendring Dortmund statt.

Mehr erfahrt ihr in einem Radiobeitrag von Klaus Lenser.