Bittermark 2021

Seit 2012 sind die Botschafter*innen der Erinnerung aktiv in die Gestaltung des Karfreitagsgedenkens eingebunden. Ein wesentlicher Baustein ist ihr Weg der Erinnerung. In diesem Jahr kann kein öffentliches Gedenken stattfinden. Deshalb haben wir uns für eine andere Form des Gedenkens entscheiden. Seit dem 28. März besuchen Jugendliche exemplarisch  Orte die in Verbindung mit den Karfreitagsmorden stehen. Dort entstehen kleine Videos die ihren “Weg der Erinnerung” durch Dortmund dokumentieren.
Ein Zusammenschnitt ist live zu sehen:

Karfreitag, 2. April 2021, 15:00 Uhr
Link zum Gedenken Karfreitag 2021

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„Emilie Schindler- eine Frau schreibt Geschichte“

Ein Webinar mit Erika Rosenberg aus Buenos Aires:

“Wer ein Menschenleben rettet, der rettet die ganze Welt – Einblicke in die Biographien von Emilie und Oskar Schindler. Gegen das Vergessen unbesungener  Helden“ Aber wer war Emilie Schindler, die Frau an Oskars Seite.

Sonntag 14. Februar 2021, 17:00 – 18:30 Uhr

Das Webinar ist der Auftakt einer Reihe mit Erika Rosenberg: Weitere Termine 28.2., 14.3., 28.3.

Klicken Sie bitte auf den nachfolgenden Link, um am Webinar teilzunehmen:

https://us02web.zoom.us/j/88998395082

Emilie und Oskar Schindler haben ihr Leben und ihr gesamtes Vermögen geopfert um 1200 Juden zwischen Oktober 1939 und Mai 1945 vor dem sicheren Tod in den Gaskammern der Nazimaschinerie zu retten. Zivilcouragiert und mutig handelten beide und kämpften für die Menschenrechte  in einer Zeit, wo es keine gab. Sie stellten in ihren Fabriken jüdische Kräfte an mit dem Zweck sie vor der Deportation und  Vergasung zu retten.

Das Ehepaar Schindler half diesen zum Tode verurteiltem Menschen mit allen ihren Kräften.

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17 neue Stolpersteine in Dortmund

Am 9. Oktober 2020 wurden in Dortmund 17 neue Stolpersteine verlegt. Die Botschafter*innen der Erinnerung waren mit dabei und haben den Künstler Gunter Demnig begleitet. Bei der Verlegung der Steine, dem schneiden der Gehwegplatten und dem anpassen des Pflasters wurde Gunter Demnig von den Azubis der Grünen Schule Bochum unterstützt.

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Wir sind #zukunftsrelevant!

Foto: Markus Löschner

Am Sonntag, dem 09.08.2020 ging für 14 junge Menschen aus Dortmund eine erlebnisreiche Fahrt zu Ende. Vom 02.08.-09.08.2020 war der Jugendring Dortmund zusammen mit der Evangelischen Jugend Dortmund und den Botschafter*innen der Erinnerung in und um Bad Karlshafen unterwegs.

Eigentlich sollte es diesen Sommer nach Torre Pellice in Italien gehen. Dort wollten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen intensiv mit der Geschichte der Waldenserkirche beschäftigen. Stattdessen ging es Corona-bedingt „nur“ in die Hugenottenstadt Bad Karlshafen in Nordhessen. Für die Teilnehmenden jedoch kein bisschen weniger interessant. Im Rahmen des Filmprojektes „Die Gedanken sind frei“ sind Dortmunder Jugendliche regelmäßig dort zu Gast, also lag das Ziel nahe. Weiterlesen

Zukunft braucht Erinnerung – Tagesexkursionen Sommerferien 2020

Der Jugendring Dortmund plant in diesem Jahr ein erweitertes Sommerferienprogramm. Ein Teil dieses Angebotes sind Tagesexkursionen der Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung zu Orten Jüdischer Geschichte und Kultur. Ermöglicht werden diese Angebote mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW.

Für alle Exkursionen gilt:
-Ein kleiner Mittagsimbiss ist im Programm eingeplant. Dieser kostet euch nichts
-Die Teilnahme ist kostenfrei
-Wir bewegen uns in kleinen Gruppen
-Wir achten auf Abstände und Hygiene

Für die Exkursionen am 22.7. (Alte Synagoge Essen) und am 29.7. (Jüdisches Dortmund) gibt es noch wenige freie Plätze.
Anmeldung: https://bit.ly/BdESommer2020 

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Hilde Albrecht – Geheimagentin und Geliebte Oskar Schindlers

Ein Webinar mit Erika Rosenberg (Buenos Aires)
Dienstag 30. Juni 2020, 18:00 bis 19:30 Uhr
Webinarlink: https://meet.brandenburg.net/b/and-g27-vjm
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Erika Rosenberg berichtet: “Niemand kennt sie, nur Frau Schindler hatte mir von ihr teilweise erzählt. Es fiel mir sehr schwer über Brunhild Ottilie Albrecht Fossel zu recherchieren. Ihre Spur verlor sich in Mexiko.
Voriges Jahr kontaktierte mich ihr Neffe und nach langen Gesprächen ergänzte er die andere Hälfte der Geschichte.”
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„Carl Lutz und die Rettung ungarischer Juden vor dem Holocaust“

Ein Webinar mit Erika Rosenberg (Buenos Aires)
Dienstag 23. Juni 2020, 18:00 bis 19:30 Uhr
Webinarlink: https://meet.brandenburg.net/b/and-g27-vjm
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Ein raffiniertes System von Schutzbriefen und Kollektivpässen war es, das ihr Überleben ermöglichte. Seit dem Einmarsch der Wehrmacht im März 1944 waren die ungarischen Juden der Mordmaschinerie Adolf Eichmanns ausgeliefert. Doch im Sommer 1944 wurde das Glashaus, ein ehemaliges Büro und Wohngebäude in Budapest, zum Schauplatz dramatischer Ereignisse.
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Weil Hannelore Jüdisch war

Eine virtuelle Ausstellungsführung

Dienstag 16. Juni 2020, 18:00 bis 19:30 Uhr
Webinarlink: https://meet.brandenburg.net/b/and-g27-vjm
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Die Ausstellung “Weil Hannelore Jüdisch war” ist ein Projekt der AG gegen Rechts der Droste-Hülshoff-Realschule. Sie dokumentiert die Geschichte der Kirchlinder Familie Hayum. Die Jugendlichen haben diese Ausstellung mit ihren Lehrer*innen entwickelt und organisieren seit vielen Jahren Führungen für Gruppen jeder Altersstufe.

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„Oskar Schindler. Seine unbekannten Helfer*innen“

Ein Webinar mit Erika Rosenberg aus Buenos Aires

Dienstag 2. Juni 2020, 18:00 bis 19:30 Uhr
Webinarlink: https://us02web.zoom.us/j/87535927954
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Oskar Schindlers Geschichte wurde weltbekannt. Aber wer war dieser charismatische Mann wirklich? Schindler hatte den Mut über 1200 Juden vor dem sicheren Tod in den Gaskammern zu retten. Er brachte RM 2.640.000(26 Millionen Euro) auf, um diese Rettung zu verwirklichen. Doch ohne 32 mutige Helfer wäre er erfolglos geblieben. An sie wird hier erstmals erinnert.

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